Schülerinnen und Schüler setzen Zeichen gegen Gewalt

Gewalt gegen Frauen und Mädchen ist ein weltweites Problem: Statistisch gesehen erlebt etwa jede dritte Frau in ihrem Leben körperliche oder sexuelle Gewalt. Diese Zahl steht nicht für eine ferne Realität, sondern für ein Thema, das auch unsere Gesellschaft unmittelbar betrifft. Um darauf aufmerksam zu machen, beteiligte sich das WGG in diesem Jahr an der internationalen Aktion "One Billion Rising".
Die Bewegung steht seit 2013 für ein Ende von Gewalt gegen Frauen und Mädchen und ruft jährlich am Valentinstag dazu auf, mit einem gemeinsamen Tanz ein sichtbares Zeichen für Respekt, Gerechtigkeit und Solidarität zu setzen. Auch am WGG folgten zahlreiche Schülerinnen und Schüler diesem Aufruf. Bereits in der ersten und zweiten Unterrichtsstunde trafen sie sich in der Sporthalle, um gemeinsam die Choreografie zum Lied "Break The Chain" einzuüben. Vorkenntnisse waren dabei nicht nötig – im Mittelpunkt standen Offenheit, Gemeinschaft und das gemeinsame Anliegen.
In der ersten Pause wurde das Ergebnis dann in der Pausenhalle präsentiert: Ein Flashmob, der Aufmerksamkeit erregte und die Botschaft der Aktion eindrucksvoll transportierte. Unter der Anleitung von Linda Kraus zeigten die Teilnehmenden die Choreografie synchron und mit großer Motivation.
Der Flashmob machte deutlich, dass Engagement gegen Gewalt nicht abstrakt bleiben muss. Mit ihrer Teilnahme setzte die Schulgemeinschaft des WGG ein klares und sichtbares Zeichen gegen Gewalt gegen Frauen – und für Zusammenhalt, Respekt und Zivilcourage im Alltag.
