Willibald-Gluck-Gymnasium

Betrieb statt Schule – Betriebspraktikum der 9. Klassen des wirtschaftswissenschaftlichen Zweigs des WGG

Montagmorgen – statt sich wie jeden Tag mit dem Bus oder mit dem Rad auf den Weg zur Schule zu machen, hieß es für über 80 Schülerinnen und Schüler des WGG die Schulbank gegen einen anderen Arbeitsplatz zu tauschen. Dabei reichten die gewählten Praktikumsbetriebe von Architekten und Apotheken über Bauunternehmen und Schreinereien bis hin zu Waldkindergärten. Die Schülerinnen und Schüler waren hierbei von Erlangen über Nürnberg, Altdorf und Amberg bis nach Regensburg tätig. Bereits im Vorfeld des Praktikums hatten sich die Schülerinnen und Schüler intensiv mit ihrem Praktikum auseinandergesetzt, eine Bewerbung mit Lebenslauf verfasst sowie ihre Erwartungen an das Praktikum formuliert. Ganz unterschiedlich waren die Erfahrungen. Die Tätigkeiten reichten von reinen Bürojobs bis hin zu Baustellenbesuchen oder der Herstellung eigener Produkte. So durften einige, die ein Praktikum im Berufsbild „Werkzeugmechaniker“ absolvierten, eigene Werkstücke herstellen. Viele Architekturbüros boten den Praktikantinnen und Praktikanten nicht nur die Möglichkeit die vielfältigen Aufgaben des Berufsbildes kennen zu lernen, sondern auch selber Häuser zu entwerfen oder die Inneneinrichtung zu planen. Wieder andere bekamen die Möglichkeit, richtiges Verhalten in Notfällen im Baugewerbe mithilfe von Simulationen zu trainieren. Dies sind nur einige wenige Beispiel der vielfältigen Aktivitäten, die die Unternehmen den Schülerinnen und Schülern zum Kennenlernen der Betriebe und der Tätigkeiten als Mitarbeiter im jeweiligen Berufsbild boten.

Matthias Völkl