Willibald-Gluck-Gymnasium

Landeswettbewerb Latein 2019

Heimat und Fremde – Landeswettbewerb Alte Sprachen

Zum 32. Mal führte in diesem Schuljahr das Staatsministerium für Unterricht und Kultus mit Unterstützung durch die Elisabeth-J.-Saal-Stiftung und die Eleonora-Schamberger-Stiftung zur Förderung der humanistischen Bildung in Bayern für die Schüler und Schülerinnen der 11. Jahrgangsstufe einen „Landeswettbewerb Alte Sprachen“ durch.

Mittlerweile ist es am WGG schon Tradition, dass der Großteil des Lateinkurses der Oberstufe an diesem Wettbewerb teilnimmt. So setzten sich unsere Schüler und Schülerinnen zeitgleich mit ca. 1000 anderen bayerischen Lateinern auch heuer wieder in einer dreistündigen Klausur mit der lateinischen Sprache und Literatur auseinander.

Im ersten Teil des Wettbewerbs war ein Text des Philosophen Seneca zu übersetzen, in dem er sich in einem Brief an seine Mutter Helvia zum Thema Heimat und Fremde äußert. Im B-Teil, in dem bisweilen kreativ und tüftelnd an die lateinischen Sprache und Literatur herangegangen werden muss, sollte beispielsweise eine lateinische Inschrift einer Kapelle, die in der deutschen Übersetzung vorlag, aus den einzelnen lateinischen Wörtern wiederhergestellt werden und durch die Entschlüsselung des Chronogramms, das die Inschrift enthält, das Entstehungsjahr der Inschrift erschlossen werden.

Das große Interesse an dem Wettbewerb sind für Kultusminister Piazolo „ein Beleg dafür, dass Griechisch und Latein an den bayerischen Gymnasien ihren festen Platz haben und auch heute noch junge Menschen faszinieren“. Vivat, crescat, floreat!

Christine Birzer