Willibald-Gluck-Gymnasium

WGG zeigt naturwissenschaftliches Profil

Auszeichnung durch den Sponsorenpool „Jugend forscht“ in Zusammenarbeit mit dem Kultusministerium

Eine Bohrmaschine war schnell zur Hand. Fast noch schneller war am 9. 2. 2009 die unscheinbare Tafel im Eingangsbereich des Gluck angebracht. Fast unscheinbar verkündet die schlichte metallene Tafel eine doch beachtliche Sache, nämlich den Umstand, dass das WGG im Rahmen des Jugend-forscht-Wettbewerbs 2008 zur Bayerischen Forschungsschule des Jahres nominiert wurde. In der Begründung für diese Auszeichnung wird vom Sponsorenpool „Jugend forscht“ in Zusammenarbeit mit dem Kultusministerium ausdrücklich auf die hervorragende Arbeit der engagierten Jungforscher und Jungforscherinnen aus der orangefarbenen Schule hingewiesen. Entsprechend stolz auf ihre Schüler zeigen sich auch Tobias Linzmaier und Gunther Wagenhofer, die „jugend forscht“ am Gluck betreuen. Beide Lehrer verweisen aber auch auf die ausgezeichnete Arbeit von Dr. Robert Wastlhuber, der diesen Wettbewerb in der Vergangenheit bis zu seiner Versetzung nach Regensburg unter seinen Fittiche hatte. Mit der Tafel sowie der Nominierung ist nun gewissermaßen sichtbar gemacht, was vorher Jahr für Jahr durch gute Erfolge bei „Jugend forscht“ und ähnlichen Wettbewerben auch schon deutlich geworden war. Das Gluck ist in Sachen Naturwissenschaften und Mathematik eine gute Hausnummer. Die beiden Betreuer betrachten diese Auszeichnung als Verpflichtung für die Zukunft wie als Bestätigung für die geleistete Arbeit, und zwar im Unterricht und darüber hinaus. Mit der Förderung von Schülern, die an entsprechenden Wettbewerben teilnehmen, der Knobelecke und dem Wahlkurs „Schüler experimentieren“ unternimmt das WGG einiges, um das Interesse und die Neugier an der Mathematik und den Naturwissenschaften von klein auf zu fördern. Stabile Papierbrücken, Raketen mit Brausepulverantrieb oder Fallschirme für doch recht zerbrechliche Fracht wie Hühnereier sind in dieser Hinsicht wirklich effektive Mittel und machen aus unseren Jüngsten spielerisch hoffentlich die so dringend für den Bereich Naturwissenschaften benötigten klugen Köpfe.

W. Gelo

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