Willibald-Gluck-Gymnasium

Sieben neue Lehrer-Schüler am WGG

Am Montag fingen die Lehrkräfte an. Am Dienstag starteten die Schülerinnen und Schüler ins neue Schuljahr. Diesen Mittwoch, also am 9. 9., traten dann sieben junge Leute das sogenannte Referendariat an. Diese Praxis-Phase schließt die Ausbildung zum Lehramt am Gymnasium ab. Zwei Jahre lang müssen von den angehenden Lehrerinnen und Lehrern echte pädagogische Herausforderung gemeistert und entsprechende Erfahrungen gemacht werden. Begleitet werden sie dabei von sogenannten Seminarlehrerinnen und Seminarlehrern. Denn wie für jeden Beruf gilt: Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen. Spannend am Lehrberuf ist nämlich: Die Lehrkraft soll alles im Griff haben, kann aber nie genau wissen und kontrollieren, was da in den Köpfen der Schülerinnen und Schüler gerade tatsächlich passiert. Für die Schülerinnen und Schüler ist der Unterricht der Referendare natürlich auch eine Abwechslung. Denn die Lehrerschüler bringen an ihre Ausbildungsschule aktuelles Fachwissen, neue Unterrichtsmethoden sowie viel Engagement und Idealismus mit. Das pädagogische Handwerk unter den Bedingungen der Pandemie erlernen zu müssen, ist fraglos eine große Herausforderung. Auch die stürmische Digitalisierung dürfte das Referendariat dieser Lehrerschüler-Generation zu etwas ganz Besonderem machen. Leider sind seit Jahren immer weniger junge Leute bereit, sich auf das Wagnis Lehramt einzulassen. Deshalb hofft Bernhard Schiffer, Schulleiter des WGG, dass sich diese Entwicklung bald ändert und sich wieder mehr junge Menschen entschließen, diesen interessanten Beruf zu ergreifen. Sie werden nämlich dringend gebraucht.