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Wir gegen Gewalt (WgG)
Wer sind wir?
Wir sind eine Gruppe von Schülern, an sich unabhängig von
Lehrkräften, die sich aktiv gegen Gewalt und Rassismus
aussprechen. Wir versuchen durch Öffentlichkeitsarbeit Gewalt
einzudämmen und den Leuten eine Idee von dem Leid zu geben, welches
entsteht, wenn man ausgegrenzt wird, nur weil man eine besondere, für
viele "unübliche" Eigenschaft hat.
Warum gibt es uns?
Schläger in U-Bahnen, Brennende Wohnhäuser - Probleme, von
Menschenhand geschaffen.
Die Frage, die es zu klären gilt:
Warum? Wo kommt dieser Hass her? Und vor allem: Wie kann er sich
entwickeln? Ist es falsches oder fehlendes Einwirken der Schule auf
solche Entwicklungen? Möglicherweise, denn oft sind es Jugendliche,
die zur Gewalt greifen, um Probleme zu "lösen". Ob diese wirklich
gelöst sind, das sei mal dahingestellt.
Auf jeden Fall
versuchen wir, der Arbeitskreis "Wir gegen Gewalt" den Schülern und
Schülerinnen auf (hoffentlich) nicht allzu langweilige Weise klar zu
machen, was Gewalt bedeutet, wie es dazu kommt und wie jeder einzelne
Teil einer sozialen und freundlichen Gesellschaft sein kann.
Dies haben wir im Schuljahr 2007/08 mit Vorträgen versucht (näheres
siehe unter "Unsre Projekte").
Unsre Projekte:
Schuljahr 2008/09: Schule ohne Rassismus, Schule mit Courage
Schuljahr 2007/08: Vorträge in den Klassen 5-11 bzgl. Gewalt, Diskriminierung und Rassismus
Letztes abgeschlossenes Projekt:
Dieses Schuljahr haben wir unser WGG zu
einer Schule ohne
Rassismus gemacht.
Dafür war es nötig die Unterschriften von mindestens 70% aller
Schüler, Lehrer und sonstiger Mitarbeiter im WGG für dieses Projekt zu
gewinnen, was uns dank der Hilfe aller Unterstützer in unserer Schule
gelungen ist.
Bereits am Verfassungsfest zu Beginn des vergangenen Schuljahres
konnten wir 450 Unterschriften sammeln. Um die restlichen zu bekommen,
haben einige Mitglieder unseres Arbeitskreises die Klassen der
verschiedenen Jahrgangsstufen besucht, diese über das Projekt und
seiner Bedeutung für die Schule aufzuklärt und die Listen für die
Unterschriften durchgehen lassen.
Des weiteren wurden die Lehrer von uns gesondert in einer
Montagsinformation über das Projekt in Kenntnis gesetzt. Auch von
ihnen und den weiteren Bediensteten konnten wir etliche Unterschriften
erhalten, so dass wir insgesamt 78,10% aller dem WGG-Zugehörigen für
das Projekt gewinnen konnten (wobei unsere Schüler eine Anzahl von
1498 und einen Anteil von 81,25% erreicht haben).
Projekt 2007/08
Das Schuljahr 07/08 war für unseren Arbeitskreis ein ganz besonderes:
Unser erstes Treffen fand statt.
Nach einiger Zeit der Organisation haben wir es auch geschafft, eine
Projektidee zu entwerfen: Vorträge in den Klassen 5-11.
Zunächst hatten wir nur eine vage Vorstellung über den Inhalt, den wir
den Schülern vermitteln wollen: Aufklärung über Gewalt und wie man sie
verhindern kann.
Doch nachdem wir jeweils zu zweit ein Konzept ausgearbeitet hatten,
das für zwei oder mehrere Jahrgangsstufen zugeschnitten wurde, lag vor
uns ein konkretes Projekt, was nur noch darauf wartete, von uns in die
Praxis umgesetzt zu werden. Bevor wir mit den Klassenbesuchen
begannen, fand zunächst noch ein Vorbereitungsvormittag innerhalb des
Arbeitskreises statt, in dem wir uns die Projekte gegenseitig
präsentierten und Verbesserungsvorschläge anbrachten.
Nach langwieriger Vorbereitung und Planung haben wir dann also auch
das geschafft: Die Vorträge fanden schließlich am Ende des Jahres nach
dem Notenschluss statt.
Wir haben viel Lob für unsere Vorträge erhalten, auch wenn wir
gelegentlich gegen die Klasse und vor allem deren Lautstärke ankämpfen
mussten.
Alles in allem, unser Fazit: Im Großen und Ganzen hat es uns sehr viel
Spaß gemacht, und wir hoffen, den Klassen auch.
Zukunft:
Wir werden alle älter, so alt, dass wir schließlich bald die
13. Jahrgangsstufe erreichen. Und in der 13. (die G8ler haben das
gleiche Problem schon in der 12.) wird es zeitlich etwas enger
werden.
Das wird dann wohl der Zeitpunkt sein, an dem wir aufhören werden,
sonderlich aktiv in unsrem Arbeitskreis zu sein.
Ist also nächstes Jahr mit WgG Schluss ?
Geplant ist was anderes: Der Arbeitskreis WgG soll von jüngeren
Schülern in Form eines Wahlkurses, auch gerne wieder in freier Form
wie der bisherige Arbeitskreis oder auch die AG VEGA, fortgeführt
werden. Die Hauptaufgabe der neuen Gemeinschaft wird die Planung eines
jährlichen Projekts zum Thema Rassismus und Diskriminierung werden,
für welches sich unsere Schule mit dem SOR-Projekt verpflichtet
hat. Möglichkeiten für ein Motto gibt es hierfür viele, wie
z.B. Diskriminerung aufgrund von Behinderung, Religion, Sexualität
etc..
Natürlich lassen wir, die K12er, unsere Nachfahren nicht einfach so
mit einem Haufen Arbeit hocken, wir werden ihnen weiterhin mit
Ratschlägen zur Seite stehen.
Aber primär wird es unser Ziel sein, ein möglichst gutes Abi zu
schaffen.
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