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Beste Schachschule der Oberpfalz!Schach boomt wie eh und jeIm Wahlkurs Schach fanden sich heuer 16 Schüler im Anfängerkurs und 9 Schüler im Fortgeschrittenenkurs ein, nach wie vor ein Zeichen des ungebrochenen Interesses am Spiel der Könige. Leider trat mein Schachfreund Rudi Appl nach fünfjähriger Tätigkeit in den verdienten Ruhestand und so hieß es die zwei Schachstunden mit zwei Schachgruppen in zwei Klassenzimmern mit einer Lehrkraft zu bestreiten. Wie jedes Jahr konnten an alle Teilnehmer das Bauerndiplom des Brackeler Schachlehrganges überreicht werden, an viele die Springer- oder Turmdiplome. Daneben fand auch das schon zur Tradition gewordene Osterhasenturnier statt, das in zwei Leistungsgruppen unterteilt folgende mit einem Osterhasen und kleinen Preisen belohnte Gewinner sah: Gruppe A (Anfänger):
Gruppe B (Fortgeschrittene):
Auf regionaler Ebene erzielte das WGG wiederum schöne Erfolge. Trotz einer verzögerten verkehrstechnisch bedingten Anreise (unser Zug kam ca. 1 Stunde später als geplant an) und dem damit verbundenen Verlust von einigen Partien, die wohl eine noch bessere Ausbeute verhinderten hatten, verzeichneten die vier Schachmusketiere in der Wertungsklasse II (Jahrgang 1994 und jünger) bei den Oberpfalzmeisterschaften in Regensburg einen 1. Bezirkssieger.
Es gab aber noch weitere Topplatzierungen: 3. Sieger in der WK I (Jahrgang 1993 und älter) Diese Platzierungen (die besten drei Mannschaften einer Schule kommen mit ihren Mannschaftspunkten in die Wertung) verhalfen dem WGG zum Titel „Beste Schachschule in der Oberpfalz“, den man zuletzt 2006 errungen hatte, und zu einem großen Wanderpokal, der zumindest bis zum Herbst 2010 unsere Schachvitrine in der Pausenhalle zieren wird sehr zur Freude der Teilnehmer und der begleitenden Lehrkräfte Gunther Wagenhofer und F.X. Beer.
Leider war uns die Schachgöttin Caissa in der Bayerischen Meisterschaft am Gymnasium Roth im März diesen Jahres nicht hold. Hier wurde der entscheidende Wettkampf wegen eines halben Punktes nicht gewonnen und damit landete das Team bestehend aus Pascal Grimm, Andreas Riexinger, Fabio Dennstädt und Kevin Beesk auf dem 3. Platz und nicht wie erhofft auf dem Siegerpodest. So fuhr man nach drei aufeinanderfolgenden Jahren nicht mehr auf eine deutsche Meisterschaft. Schade! Schach mal anders: Basketballschach! Wer sagt denn, dass man sich beim Schach nicht bewegen muss? Unser Wahlkurs probierte Basketballschach im Pausenhof aus. Die Regeln sind furchtbar einfach: Zwei Teams treten abwechselnd in einer vorgegebenen Reihenfolge gegeneinander an. Jeder hat die Chance nach einem geglückten Freiwurf auf den Basketballkorb einen Zug auf dem Schachbrett zu machen – und nur dann! Verfehlt er oder sie den Korb, dann hat die eigene Mannschaft das Problem, dass sie in der schachlichen Entwicklung hinterherhinkt oder dass sie in kürzester Zeit materialmäßig zurückfällt. Aber selbst wenn der Spieler einer Mannschaft den Basketball versenkt, so ist doch nicht gewährleistet, dass er auf dem Brett den stärksten Zug macht, denn ein guter Basketballer ist noch lange kein Schachgroßmeister. Spaß jedenfalls hatten die meisten bei dieser Variante des Schachspiels. Und das soll auch im nächsten Schuljahr wieder gelten frei nach dem Motto: Gibt’s auf dem Brett auch Ungemach, F.X. Beer |
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