Willibald-Gluck-Gymnasium

Activecoaches für Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage

Die Eindrücke von drei neu ausgebildeten Activcoaches

Begrüßung

„Activcoach“, damit wurden wir geködert und wenn ich wir schreibe, meine Ich damit Philipp Schimpf, Xuan Thong Dinh sowie mich, Louis Forster. Doch was ist der oder das „Activcoach“ überhaupt?

So recht konnten wir uns darunter auch nicht wirklich was vorstellen, jedoch die Verheißung auf neues, interessantes Wissen sowie 2 Tage neue Leute kennen lernen, gleichzeitig mit näherer Information über das „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“-Projekt überzeugten uns „Wir gegen Gewalt“-Neulinge sofort.

Am Donnerstag den 06.02.2014 ging es dann los. Wir trafen uns in aller Früh um 08:00 Uhr und bestiegen gemeinsam den Zug über Nürnberg, Richtung Würzburg. Nach einer recht entspannten Anreise trafen wir dann in der Jugendbildungsstätte Unterfranken gegen 11 Uhr ein und bezogen schnell noch unsere Zimmer, um danach gleich ins Programm einzusteigen.

Der erste der beiden Tage wurde dann genutzt, um erstmal einen grundlegenden Einblick in die Thematik zu bringen, sowohl mit was setzt sich denn „SoR-SmC“ überhaupt auseinander, als auch was sind denn überhaupt Probleme, die zu Situationen von Rassismus und Ausgrenzung führen.

Nachdem die anfängliche Scheu der neuen Situation gegenüber überwunden wurde, lernten wir schnell darüber hinaus den kleinen Kreis der anderen Teilnehmer kennen, die aus sämtlichen Richtungen Bayerns kamen. So wurde darüber hinaus bereits zwischen den Lerneinheiten über das Engagement an der eigenen Schule gesprochen, welche Projekte inwiefern realisiert wurden, und es bildeten sich schnell neue Freundschaften aus.

Den Abschluss des Tages bildete dann eine Stadtralley, in der wir in der Würzburger-Innenstadt Personen um deren Statement bezüglich Fragen von Migration, Homophobie, sowie Courage bitten sollten. Nach der Auswertung im Nachhinein klang der Abend in einem geselligen Beisammensein aus.

Der zweite Tag war dann letzten Endes der Tag, an dem wir endlich verstanden, was denn ein Activcoach wirklich macht. So wurde von unseren Schulungsleitern die Aufgabe gestellt, ein Projekt zu entwerfen bzw. ein Projekt vorzustellen, das wir an unserer eigenen Schule realisieren könnten. Nach der gegenseitigen Vorstellung wurde uns erklärt, inwiefern wir zur Unterstützung des Projektes beitragen können und was unsere Möglichkeiten zur Problemlösung sind.

Ein „Activcoach“ ist also im Grunde genommen einfach eine Person, die das Projekt unterstützt und geschult wurde, wie sie sinnvolle Problemlösungsansätze hervorbringen kann. Recht einfach, jedoch klingt die Umschreibung, „Person die sich seiner Multiplikator-Rolle in der Klasse/der Schule/dem Projekt bewusst ist, sowie Unterstützung im Bereich Projektmanagement erlernt“ eben nach…mehr.

So endete dann unsere Schulung freitags um 15 Uhr, gemeinsam verabredeten wir uns auf ein baldiges Wiedersehen am SOR-SMC „stelldichein“ (Zusammenkommen von vielen Projektschulen in der Jugendbildungsstätte) und machten uns letztlich wieder auf den Heimweg.

Zusammenfassend können wir diese zwei Tage jedem weiter empfehlen. Durch unsere beiden Schulungsleiter vor Ort wurden sie zu zwei höchst spannenden, lehrreichen, sowie witzigen Tagen, die in dieser doch recht knappen Zeit eine sehr interessante Erfahrung bildeten.

Louis Forster, Q11
„Wir gegen Gewalt“