Willibald-Gluck-Gymnasium

Schach im Zeichen der Bayerischen Meisterschaft

„Schach ist Gymnastik für den Geist.“ (Lenin)

Und diese geistige Fitness wollten im abgelaufenen Schuljahr 23 Schüler erwerben und erproben. Das konnten sie bei den Basics, dem wöchentlichen Schachunterricht, bei internen Turnieren und beim Ablegen von diversen Schachprüfungen, wie z.B. des Bauern-, Springer- und Läuferdiploms des Brackeler Schachlehrgangs. Dabei entpuppte sich mancher als großes Schachtalent. Auch auf Oberpfalzebene waren einige der Frischlinge turniermäßig dabei. Bei den Oberpfalzmeisterschaften im Schulschach kam das Gluck-Team in der Wertungsklasse III (Jahrgang 2000 und jünger) auf den 3. Platz: drei Jungs und drei Mädchen erzielten dabei vier Siege, zwei Remis und verloren nur gegen den Spitzenreiter. In der WK II belegte man ohne einen Vereinsspieler in den eigenen Reihen einen hervorragenden 6. Platz von 20 Mannschaften. In der WK IV waren gleich zwei Mannschaften gemeldet. Sie landeten auf Platz 7 und 11 unter 13 Teams.

Unser schulinternes traditionelles Osterhasenturnier gewann Daniel Henseler aus der 5. Klasse vor Marc Simmersbach und Pablo Lehner Zapater. Daniel durfte sich über einen Pokal und einen Schoko-Osterhasen freuen.

Soweit wie gesagt die Basics, das tägliche Brot des Schachlehrers. Doch stand dieses Schuljahr ganz im Zeichen der Bayerischen Schulschachmeisterschaften, die – und das ist ein Novum zu den bisherigen Ausrichtern – von zwei Schulen organisiert wurden, nämlich vom OG (Jürgen Goth) und vom WGG (F.X. Beer). Schon im Vorfeld wurde an unserer Schule ein Wettbewerb zur Gestaltung eines Werbeplakats für dieses Highlight angeregt, an dem sich zwei 10. Klassen beteiligten. Die Gewinner wurden dafür auch vom Verein der Freunde mit einem Einkaufsgutschein bedacht. Das Gewinnerplakat von Andreas Batzner und Julian Müller aus der 10b konnte man dann auch an beiden Schulen einige Wochen vorher bestaunen.

Der zweite Gewinner, ebenfalls mit einem Einkaufsgutschein belohnt, war der gelungene Entwurf von Theresa Naumann aus der 10d.

Doch zurück zum Turnier, das am 14. März über die Bühne ging. Für ca. 100 Mannschaften, bestehend aus jeweils vier bis fünf Spielern aus allen Regierungsbezirken Bayerns, sowie die Bayerischen Lehrermeisterschaften sollte die Logistik für Verpflegung, die Raumaufteilung und der Schachbetrieb reibungslos ablaufen. Ohne die personelle Unterstützung seitens des Schachklubs Neumarkt mit seinem Vorstand Sebastian Mösl, einem ehemaligen Gluckschüler, und durch Funktionäre vom Oberpfälzer Schachverband wäre ein solches Riesenturnier mit ca. 500 Personen (Spieler und Betreuer) unter der Schirmherrschaft von Staatssekretär Albert Füracker nicht durchführbar gewesen.

Zitat aus einem Artikel von Julia Sayler in der ‚Gluckose‘: „200 Schachbretter und 6400 Figuren mussten in den zwei Stunden vor Spielbeginn von den freiwilligen Helfern aufgestellt werden. Gelohnt hat sich die Mühe dann aber doch. Schon bei der Eröffnung wurden wir geehrt. Zum einen natürlich als Austragungsort, zum anderen bekam auch Franz Xaver Beer einen Preis für den Schachlehrer des Jahres 2015. (...) Und tatsächlich haben auch wir etwas gewonnen. Von den drei Mannschaften aus unserer Schule, schaffte es eine auf das Treppchen. Die Mannschaft in der Wertungsklasse III (Jahrgang 2000 und jünger) belegte den 3. Platz.“

Einen herzlichen Glückwunsch an Eva Schilay, Max Hermann, Paul Neppert und Lorenz Schilay, die knapp am Gesamtsieg in dieser Wertungsklasse gescheitert sind. Die beiden anderen Mannschaften sammelten Erfahrung und belegten die Plätze 9 und 10 in ihren WKs.

Wen ein genauerer Spielbericht interessiert, kann sich selbigen auf der Internetseite des Schachklubs Neumarkt ansehen: www.schachklub-neumarkt.de

Zum Schluss ein Ausblick auf das, was geplant ist, und Wünsche für das neue Schuljahr am neuen Gluck: Ein eigener Schachraum, ein großes Gartenschach in der hinteren Pausenhalle und hoffentlich viele am Schachspiel interessierte Schülerinnen und Schüler, die weiterhin die Farben des WGG bei Turnieren glanzvoll hochhalten.

Eurer Bayerischer Schachlehrer F.X. Beer