Willibald-Gluck-Gymnasium

Das NanoShuttle am WGG

  • Warum weist Imprägnierspray mit Nanotechnologie Schmutz ab?
  • Wieso stinken Sportsocken mit Nanopartikeln aus Silber nicht?
  • Wie schafft es ein Gecko, auf Glasflächen zu klettern?
  • Und was hat die Lotuspflanze mit der Nanotechnologie zu tun?

Antworten auf diese Fragen erhielten am 13. Juli 2011 knapp 200 Schüler der 9. und 10. Klassen des naturwissenschaftlichen Zweiges durch einen Vortrag von Experten des Clusters Nanotechnologie. Im Laderaum des NanoShuttles hat das Team Materialien für Experimente zur Nanotechnologie wie beispielsweise ein Rasterkraftmikroskop zur Betrachtung von kleinsten Oberflächenstrukturen mitgebracht.

Vortrag in der Mensa

Im Vortrag, der in der Mensa der Schule stattfand, erfuhren die Schüler, dass Nanotechnik ein Sammelbegriff für unterschiedliche Technologien ist. Ein Nanometer (das altgriechische Wort nanos steht für Zwerg) ist eine Bezeichnung für einen Milliardstel Meter. Die Nano-Forschung beschäftigt sich mit Strukturgrößen bis zu 100 nm.

Im Anschluss an den Vortrag erhielten 50 Schüler die Möglichkeit mit den mitgebrachten Versuchen zu experimentieren und wurden über Bildungs- und Berufsmöglichkeiten in diesem Bereich informiert. Sie erfuhren unter anderem, dass eine Rußschicht wasser- und schmutzabweisend ist und dass wasserfeste Stifte auf speziell beschichteten Brillengläsern nicht haften.

Warum die Lotuspflanze dem Lotuseffekt seinen Namen gegeben hat, wissen nach der Veranstaltung alle: Unzählige kleine Noppen auf der Blattoberfläche bewirken, dass Wassertropfen einfach abperlen können und Schmutzpartikel dabei mitnehmen. Selbst ein Gecko kann ein Lotusblatt nicht hinaufklettern! Mit diesen Erkenntnissen und einem Imprägnierspray gewappnet, kann den WGG-lern der nächste Gewitterregen nichts mehr anhaben.

Rasterkraftmikroskop Lotuseffekt
Vorstellung des Rasterkraftmikroskops Spielerei mit dem Lotuseffekt