Willibald-Gluck-Gymnasium

Nicolas Holstein aus der Q12 beim Workshop am CERN

Nach einem fast 3-stündigen Flug nach Genf mit Zwischenhalt in Zürich wurden wir, die Teilnehmer des Workshops, von unseren Mentoren willkommen geheißen und am CERN herumgeführt. Dabei besichtigten wir unter anderem die Räume, in denen das Wordwideweb erfunden wurde. In den nächsten Tagen standen Besuche von diversen Experimenten an. So besichtigten wir unter anderem den Antiprotonen-Entschleuniger. Das Highlight der Woche war natürlich die Besichtigung des ATLAS-Detektors, der das letzte Mal für Besucher zugänglich war, da der größte Ringbeschleuniger am CERN, der LHC, und damit das ATLAS-Experiment Anfang 2015 wieder in Betrieb gehen werden soll und beide Versuchsteile vorbereitet werden mussten. Daher konnten wir auch leider nicht die Röhre des LHC besichtigen, da die Magnete bereits herunter gekühlt wurden. Natürlich standen auch genügend Freizeit auf dem Programm, um die anderen Teilnehmer kennen zu lernen oder die zugänglichen Räume am CERN zu besichtigen. Am meisten am CERN hat mich überrascht, dass man mit den Angestellten ganz normal reden konnte und sie immer bereit waren dessen, Fragen auf Englisch zu beantworten. Es wäre natürlich im Anbetracht, dass das CERN auf der Grenze zwischen der Schweiz und Frankreich liegt, hilfreich gewesen, davor zumindest die Lebensmittel auf Französisch zu lernen. Am letzten Abend stand noch eine Schnitzeljagd durch Genf an, welche mit einem Käsefondue beendet wurde.

Abschließend kann ich allen raten, die die Möglichkeit haben, das CERN zu besuchen, dies auch zu tun. Ich finde nur schade, dass ich erst so spät vom Netzwerk Teilchenwelt erfahren habe, da es nach diesem Workshop noch die Möglichkeit für Schüler gibt, an eigenen Projekten/Arbeiten am CERN zu arbeiten.

Nicolas Holstein, Q12, im November 2014