Willibald-Gluck-Gymnasium

Pausenphysik - Drohne

Die Schüler des WGG staunten nicht schlecht, als sie am Freitag, den 17.03. in der ersten Pause einen großen Teil der Pausenhalle 1 mit Absperrband blockiert vorfanden. In der Mitte des abgesperrten Bereichs stand Moritz Mauderer, ein Schüler der Q11, mit einem weißen Flugobjekt bei sich: seiner Drohne DJI Phantom 4 Pro.

Zunächst erläuterte Moritz der Schülermenge einige technische Daten der Drohne. Zum Beispiel, dass ihre Reichweite sieben Kilometer beträgt oder dass sie maximal 500 Meter hoch fliegen kann. Dabei nimmt sie eine Geschwindigkeit von bis zu 72 km/h auf!

Die Drohne verbindet sich während des Flugs mit bis zu 22 Satelliten via GPS, sodass man ihren Aufenthaltsort auf dem Bildschirm jederzeit verfolgen kann. Genauso kann man auf der Karte sogenannte „Waypoints“ setzen, die die Drohne dann abfliegt. Es besteht sogar die Möglichkeit, ein einzelnes Objekt zu markieren, dass von ihr dann verfolgt wird.

Man kann bei der DJI Phantom durchaus davon sprechen, dass sie eine eigene künstliche Intelligenz besitzt. So erkennt sie beispielsweise Hindernisse selbstständig und umfliegt sie. Drückt man den „Return-to-home“-Button kehrt sie alleine wieder zu dem Punkt zurück, von dem aus sie gestartet wurde. Auch das Landen vollbringt sie ganz automatisch auf Knopfdruck, außer sie befindet sich gerade über Wasser, das sie eigenständig erkennt.

Die Zuhörerschaft, aufgenommen mit der Drohne

Moritz nutzt die Drohne zum Filmen und Fotografieren und obwohl man vermuten könnte, dass die Bilder bei der oben erwähnten hohen Fluggeschwindigkeit verwackeln würden, sind sie gestochen scharf. Das liegt zum einen an der hohen Kameraqualität: Das Bild wird in 4k 60fps aufgenommen und zum anderen wird die Kamera mithilfe einer 3-Achsen Gimbal Stabilisation immer fixiert.

Auch Gestensteuerung ist mit dem technischen Gerät aus Titan und Carbon möglich. So kann man zum Beispiel mit einer Handbewegung die Kamera auf ein Objekt fokussieren oder das Foto auslösen.

Natürlich demonstrierte Moritz einige der genannten Funktionen auch noch mit einer kleinen Testrunde.

Bei der Drohne von einem Technikwunder zu sprechen ist also keineswegs übertrieben und die Schüler des WGG werden sich an diese Pause wohl noch länger erinnern.

Miriam Kroiß, Q11