Willibald-Gluck-Gymnasium

Pausenphysik vom 01.10.2015

Energiekonzept „Willingen”

Das Team für die Pausenphysik der 10b mit dem Modell „Willingen”

In der ersten Pausenphysik im Schuljahr 2015/16 wurde die Projektarbeit der ehemaligen Klasse 9b vorgestellt. Die Schüler hatten im letzten Schuljahr im Profilunterricht Physik ein ganzes Energiekonzept für die fiktive Stadt „Willingen“ ausgearbeitet. Dazu hatten sie sich im ersten Halbjahr 14/15 in zwei Gruppen aufgeteilt und unabhängig voneinander zwei Konzepte erarbeitet. Die zu verwendenden Werte wurden aus realen Daten des Energieversorgers N-ERGIE übernommen und an den Landkreis Neumarkt angepasst. Für die Energieversorgung von „Willingen“ galt dabei stets das Prinzip der Waage: „Zu jedem Zeitpunkt müssen sich erzeugte und verbrauchte Leistung im Stromnetz die Waage halten! Ansonsten wird das Netz instabil!“

Zum Ende des ersten Halbjahres wurden die Ergebnisse der beiden Gruppen verglichen und es wurde sich auf ein Konzept geeinigt. Im zweiten Halbjahr kam es dann zur praktischen Arbeit. Wieder teilten die Schüler sich in Gruppen auf, einmal die Löt- und Programmiergruppe und zum anderen die Gestaltungsgruppe, sowie die jeweiligen Dokumentationsteams. Denn jetzt sollten die Verbraucher und Erzeuger „Willingens“ in einem Modell veranschaulicht werden. In der Gestaltungsgruppe wurde zuerst eine Skizze des Modells angefertigt. Danach wurde darüber beraten, welche Materialien für die jeweiligen Bauten verwendet werden sollten. Und schlussendlich wurden die Erzeuger, Verbraucher und Landschaftselemente gebastelt. In der Programmier- bzw. Lötgruppe wurde getrennt gearbeitet. Die Programmierer erstellten ein Programm für die LED-Lampen, die am fertigen Modell angebracht werden sollten, um den Verbrauch und die Erzeugung darzustellen. Die Löter erstellten zunächst einen Schaltplan. Im nächsten Schritt maßen sie die Kabel ab, um schließlich alles an der Rückseite des Modells, das an einer Platte befestigt war, festzulöten. Das Dokumentationsteam erstellte für jede Stunde ein Protokoll, machte Fotos und filmte. Und tatsächlich schaffte es die diesjährige 10b, das anspruchsvolle Projekt noch im Schuljahr 14/15 fertigzustellen und in der ersten Pausenphysik des nächsten Schuljahres zu präsentieren.


Miriam Kroiß, 10b