Willibald-Gluck-Gymnasium

Vorstellung von Jugend debattiert

Jugend debattiert ist ein bundesweiter Schülerwettbewerb, vergleichbar mit „Jugend forscht“ oder „Jugend trainiert für Olympia“, und steht unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten. Jugend debattiert befähigt Schülerinnen und Schüler, eigene Standpunkte kompetent und gewandt zu vertreten und fördert ihre Kommunikations- und Konfliktfähigkeit.

Die Schüler und Schülerinnen debattieren ohne Leiter oder Moderator in Vierergruppen über allgemeingesellschaftliche Themen, wie z.B. „Sollen öffentliche Plätze videoüberwacht werden“. Die Themen lassen sich in Pro und Contra gliedern. Zwei Debattierer argumentieren für, zwei gegen die Forderung.

Jede Debatte gliedert sich in drei Teile:

  1. Die Eröffnungsrunde, in der nacheinander alle Teilnehmer ein Statement abgeben,
  2. der freien Aussprache und
  3. der Schlussrunde, in der jeder Teilnehmer die Debatte aus seiner Sicht zusammenfasst und abrundet.

Die strikten Regeln, der strenge Zeitrahmen und die Bewertungskriterien Sachkenntnis, Ausdrucksvermögen, Gesprächsfähigkeit und Überzeugungskraft ermöglichen es, nach einer Debatte zwei Sieger zu ermitteln, die dann eine Runde weiter kommen. So finden die Wettbewerbe von Jugend debattiert zunächst auf Klassen- oder Kursebene, dann auf Schul- und später auf Regionalebene statt und münden in ein Landes- und zu guter Letzt in ein Bundesfinale.

So weit sind unsere Ziele heuer aber noch nicht gesteckt. Das WGG nimmt in diesem Schuljahr zum ersten Mal an Jugend debattiert teil. StR Dr. Steffen Arzberger, StR Wilfried Gelo, OStR Christine Hochsieder, OStR Jürgen Hübner und StR Christian Wurm wurden auf einer mehrtägigen Fortbildung als Projektlehrer geschult und führen Jugend debattiert mit insgesamt sechs Oberstufenklassen durch. Der Schulentscheid wird nach Weihnachten stattfinden.

Wenn Jugend debattiert auch flächendeckend in der Mittelstufe eingeübt wird, ist es möglich – und damit auch konkretes Ziel – die Debatte als mündliche Schulaufgabe zu etablieren.

C. Hochsieder