Willibald-Gluck-Gymnasium

Weihnachtskonzert 2017

Eine der Chorformationen
Der Oberstufenchor mit Hr. Bruckschlögl

Was hilft gegen Weihnachtsstress? Sich darauf zu besinnen, worum es bei diesem Fest eigentlich geht: Abschalten vom Trubel, zur Ruhe kommen, lauschen. Eine treffliche Gelegenheit dazu bot am Donnerstag das Weihnachtskonzert am Willibald-Gluck-Gymnasium. Seit Jahren ein zentraler Termin im Festkalender der Schule.

Am Nachmittag bot der traditionelle Weihnachtsbasar nunmehr schon zum 39. Mal Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen, sich mit allerlei Köstlichkeiten zu stärken und notfalls die letzten Geschenke zu besorgen. Organisiert wurde der Basar von Oberstufenschülern eines Projektseminars unter der Leitung von Christa Sperber. Gebackenes und Gebasteltes erbrachten einen Gesamterlös von 4 800 Euro für die gute Sache, nämlich die DKMS (Deutsche Kochenmarkspenderdatei) und die Organisation „Deutschland hilft“, die in Mexiko Erdbebenopfern beisteht.

Ab 19:00 Uhr wurde die Stimmung in der Aula dann feierlich. Den Anfang machte das Schulorchester mit Stücken von Georg Friedrich Händel, Antonio Vivaldi und stimmte mit dem „Prélude aus dem Te Deum“ von Charpentier auf den weiteren Abend ein. Insbesondere wusste dabei die Solistin Natasa Babic einzunehmen.

Weihnachtlich jazzig ging die Big Band unter der Leitung von Katharina Zucker zu Werke. Seit zwei Jahren bereichert diese Combo die musikalische Kultur des WGG.

Eine der Chorformationen
Jazzige Weihnacht

Neu war in diesem Jahr ein nachdenklicher Ton. Zwischen den musikalischen Darbietungen beleuchteten literarische Beiträge vor allem den weihnachtlichen Konsum kritisch.

Der Unterstufenchor (Leitung: Julia Wiedemann) und der Mittelstufenchor (Leitung: Peter Bruckschlögl) stimmten Weihnachtslieder an, darunter auch internationale Stücke.

Wieder den klassischen Tönen verpflichtet zeigte sich das Violinensemble unter Irina Schulika. Das Quintett vermochte mit seinen beeindruckenden Händel-Interpretationen das Publikum zu ergreifen.

Im letzten Teil übernahm Peter Bruckschlögl den Taktstock. Den bekannten modernen Choral „O Magnum Mysterium“ von Morten Lauridsen bot der Kammerchor. Dann füllte sich die Bühne. Über 100 junge Stimmen erklangen in der Aula. Fünf Lieder wurden gegeben, darunter besonders eindrucksvoll „O Holy Night“, von Adolphe Adam komponiert und von Peter Bruckschlögl bearbeitet.

Als die über 600 Besucher in das von Bruckschlögl und Zucker arrangierte „Nun freut euch, ihr Christen“ einstimmten, war das ein besonderer Moment und vielleicht die größte Belohnung dafür, dass die Musiker der Schule seit Wochen geprobt hatten und in der Chor- und Orchesterfreizeit auf der Burg Wernfels in Klausur gegangen waren.

Eine volle Pausenhalle
Eine große Zuhörerschaft wollte sich das Konzert nicht entgehen lassen.

W.Gelo/C.Wurm