Willibald-Gluck-Gymnasium

Jugendforscht 2018

Gute Platzierungen für das WGG bei Jugend forscht!

Mit 6 Teilnehmern in der Sparte Jugend forscht der (15-21 Jahre) war das WGG in diesem Jahr nicht nur gut bei dem Wettbewerb in der kleinen Jura-Halle vertreten, sondern mit insgesamt fünf Preisen auch außerordentlich erfolgreich:

Über vier zweite Plätze und zwei 3.Plätze sowie 2 Sonderpreise und einen Buchpreis freuten sich unsere Teilnehmer, die im Februar 2018 beim Regionalwettbewerb „Jugend forscht“ ihre Projekte vorgestellt haben. Mit elf Projekten waren heuer die jungen Forscher des WGG am Start, darunter 5 Projekte in der Kategorie „Schüler experimentieren“ bei Frau Englert für die Jüngeren und 6 Projekte bei „Jugend forscht“ aus den beiden W-Seminaren aus der Chemie bei Frau Schraufl und Herrn Linzmaier.

Schüler experimentieren

2. Platz Arbeitswelt: Veit Buttenhauser (6d), Eric Fieder (6d)

Wenn Eric und Veit Bleistifte aus dem dritten Stock werfen, handelt es sich nicht um Vandalismus, sondern um einen Falltest: die beiden Sechstklässler untersuchten die Stabilität von Bleistiften. Nach dem Fall prüften sie, ob die Spitze abgebrochen war. Beim „Schreibtest“ wurden Bleistifte unterschiedlicher Härte so lange abgeschrieben, bis sie stumpf waren. Beim H2 von Faber-Castell dauerte das z.B. lange 23 Minuten. Außerdem konnte man Mikroskopbilder von verschiedenen Bleistiftstrichen und Schraffierungen betrachten und die Unterschiede verschiedener Härtegrade erkennen. Veit und Eric, die zum ersten Mal am Wettbewerb Jugend forscht teilnahmen, erhielten für ihre Arbeit zudem den Sonderpreis für Qualitätsprüfung.


2. Platz Biologie: Darja Prieb (8b), Anina Englert (8f)

Fleischfressende Pflanzen und Biologie allgemein haben es Darja Prieb angetan: Hatte sie im letzten Jahr bereits mit ihrem Projekt Karnivoren einen Regionalsieg erreichen können, führte sie ihre Untersuchungen in diesem Jahr speziell zur Venusfliegenfalle mit Anina Englert fort. Die beiden Mädchen widmeten sich den Klappfallen mit ihren Fühlhärchen. Wie oft muss man eine Falle reizen, bis sie sich schließt? Wie groß ist die Kraft, mit der man eine geschlossene Falle wieder öffnen kann? Kann man die elektrischen Signale, die durch Berührung ausgelöst werden, messen? Wie schauen die Fühlhaare unter dem Mikroskop aus? Neben wunderschönen mikroskopischen Aufnahmen gelang es den beiden Mädchen tatsächlich mit Hilfe eines EKG-Messgeräts elektrische Signale zu messen und fachlich fundiert zu interpretieren.


Fachgebiet Technik: Niklas Pfeiffer (8a) und Tomoki Weps (8a)

Niklas und Tomoki (beide oben links im Bild) träumten zu Beginn ihres Projektes von einer Seifenkiste, die sowohl an Land als auch im Wasser fahren kann. Ein großes Vorhaben, das die beiden tatsächlich erfolgreich umsetzten. Am Wettbewerb war also die „Amphibienseifenkiste“ zu bewundern, die solarbetrieben sowohl an Land durch einen Kettenantrieb und mit Hilfe eines Bootsmotors im Wasser fahren kann.


Buchpreis Biologie: Franziska Uratnik (8c), Katharina Schmeißer (8d)

Wieder mit dabei waren Katharina Schmeißer und Franziska Uratnik. In ihrem Projekt „Karnivoren im Urlaub“ untersuchten die beiden Mädchen, wie Venusfliegenfallen mit unterschiedlichen Bedingungen wie Temperatur und Lichtfarben


Fachgebiet Biologie: Josef Bösl, Jakob Osterloh, Martin Wendt (alle 7d)

Wieder waren Pflanzen das Forschungsobjekt der drei Siebtklässler. Während ihres Projekts „Was trinkt die Pflanze“ gossen die Jungen Feldsalat und Blühpflanzen mit verschiedenen Flüssigkeiten wie Bier, Apfelsaft und Essig. Auch Wasserpflanzen mussten in den verschiedenen Flüssigkeiten um das „Überleben kämpfen“. Diese Untersuchung wurde allerdings abgebrochen, als sich Schimmel bildete. Eins können die drei Jungen sicher sagen: Essig bekommt den Pflanzen nicht!


Biologie

David Naubert, Q12

David Naubert gewann in Biologie einen 2. Preis mit seinem Projekt Permakultur „Tanz mit der Natur“, bei dem er verschiedene Erden mischte und deren Auswirkung auf Ertrag und Qualität der darin angebauten Pflanzen untersuchte.

Lena Graf, Q12

Lena Graf erhielt einen 3. Preis im Fachbereich Biologie mit ihrem Zuckerexperiment. Ihre Untersuchungen an insgesamt 14 Personen, die sie für ihr Experiment gewinnen konnte, zeigten die messbar positiven Auswirkung von dreiwöchigem, stark reduzierten Zuckerkonsum auf Gewicht und sportliche Leistungen der Versuchspersonen.


Chemie

Tom Hartmann, Q12

Tom Hartmann erhielt einen 2. Preis für seine professionellen Analysen verschiedener Honigsorten, die anhand definierter Kriterien wie z.B. Leitfähigkeit, pH-Wert und Brechungsindex, dass Imkerware deutlich höhere Qualität hat als Honig aus dem Diskounthandel.

Max Ferdinand Ledwig, Q12

Max-Ferdinand Ledwig erhielt ebenfalls einen 2. Preis in Chemie und dazu einen Sonderpreis „Nachwachsende Rohstoffe“ für seine Arbeiten mit dem Mädesüß (Filipendula ulmaria), einer Pflanze, die häufig an schattigen, feuchten Standorten wächst und große Mengen an Salicylsäure enthält, einem Bestandteil von Aspirin.

Zwar nicht mit einem Preis bedacht aber dennoch engagiert beim Wettbewerb dabei zwei weitere Teilnehmer:
Alexander Brandl, Q12

Alexander Brandl bestimmte den Vitamin C - Gehalt verschiedener Orangensäfte und dessen Veränderung unter verschiedenen Lagerungsbedingungen durch iodometrische Titration.

Sandra Reichert, Q12

Sandra Reichert wies Koffein und Taurin in Erfrischungsgetränken nach, qualitativ mittels Dünnschichtchromatographie und quantitativ nach der Methode von Hamann.