Willibald-Gluck-Gymnasium

Aufgequollene Gummibärchen und die Verdauung bei fleischfressenden Pflanzen – WGG-Schülerinnen beim Landeswettbewerb „Jugend forscht - Schüler experimentieren“ bei BMW in Dingolfing

Schulleiter Bernhard Schiffer mit den Jungforscherinnen (von links nach rechts): Antonia Hierl, Darja Prieb, Anina Englert, Luana Dallhammer und Norah Ehrenberger (Ulrike Englert)

Wie wirken sich Alkohol und Koffein auf den Wasserfloh aus? Hält sich Vitamin C in Tomaten besser und länger, wenn diese mit blauem Licht bestrahlt werden? Kann man aus menschlichem Urin einen Pflanzendünger herstellen? Vielen spannenden Fragen sind die Teilnehmer am Landeswettbewerb „Jugend forscht - Schüler experimentieren“ in diesem Jahr nachgegangen.

Mit dabei waren zwei Schülerteams vom Willibald Gluck-Gymnasium: Antonia Hierl (13) und Darja Prieb (13) untersuchten „Karnivoren“ (fleischfressende Pflanzen). In ihrem Projekt mikroskopierten die beiden Mädchen Drüsen einer Venusfliegenfalle, die das Verdauungssekret produzieren. Mit Hilfe eines chemischen Nachweises zeigten die Jungforscherinnen, dass das Sekret ein Enzym enthält, dass Eiweiße spaltet und somit die gefangene Beute „verdaut“. Physikalische Versuche „Rund um das Gummibärchen“ führten Norah Ehrenberger (13), Anina Englert (13) und Luana Dallhammer (12) durch. Die drei Mädchen wiesen unter anderem nach, dass ein Gummibärchen elektrischen Strom kaum leitet und als Wärmedämmung geeignet ist. Sie legten die Bärchen in viele unterschiedliche Flüssigkeiten ein und stellten fest, dass es auf eine Länge vom maximal 4,2 cm aufquellen kann.

Darja Prieb und Antonia Hierl (Ulrike Englert)

Beim Landeswettbewerb am 4. und 5. Mai im BMW-Dynamikzentrum in Dingolfing stellten sich nun die fünf Forscherinnen mit 81 weiteren Teilnehmern von 10 bis 14 Jahren den kritischen Fragen der Jury, die die Projekte auf Herz und Nieren prüften, um die Landessieger zu ermitteln. Der Wettbewerb „Jugend forscht“ stand heuer unter dem Motto „Zukunft- ich gestalte sie!“ Das BMW-Werk Dingolfing unterstützt den Landeswettbewerb „Schüler experimentieren“ als Patenunternehmen.

Mit einem Sonderpreis für die Arbeit zu den fleischfressenden Pflanzen ging es nach zwei ereignisreichen Tagen zurück nach Neumarkt. Die Mädchen sind sich einig: „Die zwei Tage waren eine tolle Erfahrung! Nächstes Jahr sind wir wieder dabei- beim Regionalwettbewerb „Jugend forscht“ in Neumarkt!“

Ulrike Englert (Betreuerin Jugend forscht am WGG)

Hintergrundinformationen Pressemitteilung von BMW