Willibald-Gluck-Gymnasium

Jugend forscht 2016

In diesem Schuljahr nahmen 27 Schülerinnnen und Schüler mit 10 Projekten am Regionalwettbewerb „Jugend forscht“ teil, der wieder im Februar in der kleinen Jurahalle stattfand. Bis auf eine Projektarbeit stammten alle Themen aus dem Wahlkurs Schüler experimentieren, womit die jungen Forscher in diesem Jahr recht fleißig waren! Einige Gruppen traten dabei zum wiederholten Male an.

Über spannende Themen konnten sich die Besucher beim Wettbewerb am Stand informieren: Zum Beispiel wurde ein beheizter Stuhl vorgestellt und ein selbst gebasteltes Solarboot präsentiert. Bei der Krümeltastatur blies ein Gebläse Krümel weg, die zwischen die Tasten gefallen waren. An einem selbst gebauten Tsunami-Modell wurde die Bildung von Riesenwellen demonstriert. Bei dem Türklopfer für Taube leuchten Lämpchen auf, wenn Besucher klingeln.

Über zwei Platzierungen konnten sich Sechstklässler freuen: So belegten Franziska Uratnik, Jakob Donauer und Niklas Pfeifer einen guten 3. Platz im Fachgebiet Biologie mit ihrer Arbeit „Pflanzenwachstum – extrem“. Das Trio ließ Kresse bei verschiedenen Farben wachsen und entdeckte, dass bei rotem Licht die Kresse eindeutig süßer schmeckte. Für sie war es der Beweis, dass bei rotem Licht Photosynthese stärker in der Kresse stattfindet als bei anderen Lichtfarben, was die Theorie bestätigte.

Einen erfreulichen 2. Platz belegten Noah Ehrenberger und Anina Englert im Fachgebiet Physik. Die beiden Mädchen hatten ihr Thema „Kekse- physikalisch untersucht“ genannt. Indem sie verschiedene Experimente mit Keksen anstellten, ermittelten sie den stabilsten Keks unter vier Kandidaten.Die Arbeiten von Thilo Mesmer/Fabian Winkler (6. Klasse), Nils Hofmann/Nathanel Schwab (8. Klasse), und Celine Lang/Katharina Steib (10. Klasse) erhielten je einen Buchpreis.

Bei diesem Wettbewerb fiel auf, dass kein Team aus der Oberstufe am Start war. Hier sind also die Leiter der W-Seminare gefragt, junge „Talente“ herauszufordern und zu fördern! Erfahrungsgemäß braucht es den Anstoß eines Betreuers, seine W-Seminararbeit beim Wettbewerb einzureichen. Dafür erwarten den Teilnehmer zwei spannende Tage und eine Herausforderung, an der ein junger Mensch wachsen kann!

Werdet also neugierig!

Ulrike Englert (Jugend-forscht-Betreuerin)