Willibald-Gluck-Gymnasium

Schokolade und Rost

Preisträger 2008

WGG setzt thematische Akzente und stellt zwei von acht Regionalsiegern bei den Wettbewerben „Jugend forscht“ und „Schüler experimentieren“.

Eigentlich sollte man meinen, die großen Fragen der Menschheit seien geklärt, aber mitnichten! Nach wie vor kann Rost lästig sein und Schokolade eine Schwierigkeit für figurbewusste Zeitgenossen.

Beide Probleme wurden nun jüngst von den Nachwuchsforschern des Gluck angepackt. Auf einem guten Weg in Richtung Schokolade ohne schlechtes Gewissen sah die Jury von „Jugend forscht“ zwei Zehntklässlerinnen. Sonja Bogner und Carolin Geitner forschen nämlich in Sachen einer Schokolade, die zart und bruchfein und freilich wohlschmeckend ist – und jetzt kommt’s – dabei aber fast keine Kalorien mehr hat. Für ihre bisherigen Anstrengungen erhielten die jungen Forscherinnen einen Buchpreis.

Erstaunlich wissenschaftlich für ihr Alter hat eine Gruppe von 11- und 12- Jährigen gearbeitet. Daniel Lehmann, Sofia Walter und Jochen Wolkersdorfer haben sich unter dem Titel „Langsame Verbrennungen von verschiedenen Metallen durch Oxidation“ dem Kampf gegen den Rost verschrieben. Präsentation und Ergebnis waren der Jury den Regionalsieg wert, und zwar im Bereich Chemie des Wettbewerbs „Schüler experimentieren“, also bei den unter 15-Jährigen.

Ebenfalls Oberpfalzmeister wurde Manuel Nutz aus der K 12 im Bereich Mathematik und Informatik im Wettbewerb „Jugend forscht“. Manuel Nutz ist es gelungen, für einen schwierige theoretischen Sachverhalt ein überzeugendes Modell zu entwickeln. Diese Auszeichnung ist auch deshalb bemerkenswert, weil alle anderen Regionalsiege von „Jugend forscht“ an Teilnehmer aus der betrieblichen Ausbildung gingen.

Weitere Buchpreise gingen an Manuel Zürcher, der sich in überraschender Weise mit dem Zuckergehalt im Zusammenhang mit der Fruchtreife auseinandersetzte, und an Nicole Altmann, die Interessantes zur Slumentwicklung in Indien herausgefunden hat.

Direktor Bernhard Schiffer zeichnete die Preisträger diesen Freitag im Namen des WGGs aus und dankte den betreuenden Lehrkräften Dr. Robert Wastelhuber und Gunther Wagenhofer für deren großes Engagement. Dabei betonte Bernhard Schiffer, dass die Erfolge in diesem Jahr und jene in den vorherigen die hohe Qualität der naturwissenschaftlichen Ausbildung am Gluck erkennen lassen.