Willibald-Gluck-Gymnasium

Erstellung von Werbung für das Haus St. Marien in der Klasse 8c

Verleihung der Auszeichnungen

Die Tür ging auf, die Deutschlehrerin Frau Kollmannsberger betrat das Klassenzimmer der 8c. Die Schüler schauten sie mit erwartungsvollen Blicken an, die nicht ohne Grund auftraten. Denn in der vorherigen Stunde hatte sie von einem Überraschungsprojekt gesprochen, womit sich die Klasse in der nächsten Zeit beschäftigen würde. Die Überraschung entpuppte sich als Erstellung von Werbeflyern für das ortsansässige Haus St. Marien.

In der ersten Stunde des Projektes informierten wir uns über die Grundlagen der Erstellung von Flyern und über die Facetten der Werbung. Das Bearbeiten von Übungsblättern war für die Theorie notwendig. In den folgenden Unterrichtsstunden beschäftigten wir uns mit der Praxis, dem Machen des Flyers.

Bei dem Projekt war Einzelarbeit gefragt. So konnte jeder seiner Arbeit seine persönliche Note geben. Wir wechselten den Raum, um den Computer zum Erstellen zu verwenden. Wir hatten ein Informationsblatt über das Anwesen bekommen, welches wir als Quelle nutzten. Die Gestaltung der Flyer mit Bildern und die Versprachlichung waren uns selbst überlassen. Wir durchliefen den ganzen Werbeprozess bis zur Rechteabtretung.

Als alle mit ihrem Projekt fertig waren, näherte sich der große Tag. Der Tag, an dem uns vier Mitarbeiter des Hauses St. Marien besuchten: darunter der Geschäftsführer Herr Mirwald, die Hausleiterin Frau Lang und die Schwester Oberin Martha Maria. Doch bevor die Gäste kommen sollten, die unsere Projekte bewerteten, musste der Ablauf des Tages der Klasse bekannt gemacht werden. Jeder hatte eine Aufgabe bekommen, die er in der Stunde erledigen sollte: vom Abholen am Haupteingang bis zum Moderieren der Doppelstunde.

Als es soweit war, wurden die Tische zurecht geschoben und drei Schüler holten den Besuch ab. Die restliche Klasse setzte sich an ihre zugeteilten Tische. Die Mitarbeiter kamen mit vielen Speisen, von belegten Käsebroten bis zu kleinen Himbeertörtchen. Herr Kroiß kam auch dazu, was die Gruppe komplett machte.

Nach der freundlichen Begrüßung ging es los. Die Gäste, nun die Jury, schauten sich unsere Flyer an. Zu jedem Projekt wurde ein passendes Feedback gegeben und es wurden Notizen gemacht. Als auch der letzte ausgedruckte Flyer gesehen wurde, zog sich die Jury in eine Ecke zurück. Dort einigten sie sich auf die ersten drei Plätze. In der Zeit durften wir an das köstliche Büffet.

Nach reichlichem Überlegen der Jury wurden die drei Sieger verkündet, welche eine Urkunde erhielten. Nach der Verleihung machten wir noch alle zusammen ein Gruppenfoto, bevor uns der Besuch verließ. Die Projekte wurden noch von Frau Kollmannsberger benotet. Es kamen keine schlechteren Noten als Dreier zustande, weil alle Schüler mit vollem Eifer arbeiteten.

Maite Englert, 8c