Willibald-Gluck-Gymnasium

BFZ-Praktikum der 9.Klasse

WGG-Schüler des naturwissenschaftlichen Zweigs schnuppern Werkstattluft am bfz

Die drei Klassen 9a, 9b und 9c des naturwissenschaftlichen Zweiges durften eine Woche lang am Beruflichen Fortbildungszentrum der bayerischen Wirtschaft (bfz) in der Regensburger Straße unter Anleitung von Fachleuten unterschiedliche handwerkliche und technische Berufe selbst ausprobieren.

Anstatt eine Woche lang wie üblich die Schulbank zu drücken, wechselten über 70 Schüler des WGG den Lernort und tauschten den Füller gegen die Bohrmaschine und den Lötkolben. Sie verbrachten fünf Tage in den Werkstätten des bfz, um praktische Berufserfahrungen zu sammeln. In den handwerklichen Workshops wurde gefeilt, gebohrt, gehobelt und gelötet, damit jeder am Ende mehrere selbst produzierte Werkstücke mit nach Hause nehmen konnte, darunter ein Mensch-Ärgere-Dich-Nicht-Spiel aus Holz, der eigene Namenszug aus Kupferdraht oder ein Roulettespiel aus Leuchtdioden auf einer Platine. In den technischen Schnupperworkshops wurde zum Beispiel ein Lego Mindstorms Roboter programmiert, eine vordefinierte Linie entlang zu fahren oder ein Werkstück mit einem 3D-Drucker ausgedruckt. In einem Bewerbertraining erhielten die Jugendlichen darüber hinaus Tipps für eine erfolgreiche Bewerbung. „Unser Sohn kam jeden Nachmittag begeistert nach Hause“, war die Rückmeldung einer Mutter. Im Vorfeld der Werkstattwoche fand eine ganztätige Potentialanalyse an der Schule statt, in der den Schülerinnen und Schülern ihre Stärken aufgezeigt wurden. In den kommenden Oster-, Pfingst- und Sommerferien bietet das bfz den Jugendlichen auf freiwilliger Basis weitere Werkstattwochen an.

Matthias Schmid
(Koordinator für berufliche Orientierung am Willibald-Gluck-Gymnasium)

Feilen des Werkstücks
Praktische Anleitung durch Schreinermeister Richard Herold
Kaltlöten eines Verbindungspunktes von zwei Kupferdrähten
Stolze Präsentation der ersten präzisen Bohrungen