Willibald-Gluck-Gymnasium

Das Fach Chemie im Studienseminar

Die Ausbildung zum Lehrer an bayerischen Gymnasien sieht nach der universitären Ausbildung ein Referendariat an Gymnasien, d.h. der Seminarschule und den Einsatzschulen, vor. Am Willibald-Gluck-Gymnasium haben Sie als Lehramtsbewerber die Möglichkeit sich im Fach Chemie zum fertigen Lehrer weiterbilden zu können. Es bietet Ihnen und Ihren Schülern eine Reihe an Chancen sich individuell zu entwickeln. Gerade das chemische Experiment ermöglicht es, Jugendliche zu fesseln und kompetenzorientiert zu fördern. In diesem Zusammenhang ist der Prozess der selbstständigen Erkenntnisgewinnung im Profilbereich eine große Herausforderung für uns Lehrer. Methoden- und Medienvielfalt lassen sich in den Chemieunterricht bestens integrieren und gewährleisten einen abwechslungsreichen und spannenden Unterricht.

Studienseminar, Gliederung und Aufbau

Gliederung: Ausbildungsabschnitt 1 (1.Halbjahr): Ausbildung an der Seminarschule Ausbildungsabschnitt 2 (2.,3.HJ): Einsatzschule (staatliche Gymnasien in ganz Bayern) Ausbildungsabschnitt 3 (4.HJ): Abschluss der Ausbildung an der Seminarschule, 2. Staatsexamen 1. Abschnitt: Der Referendar soll in die Lage versetzt werden Unterricht zu planen, durchzuführen und zu reflektieren. Fachsitzungen (1 x zweistündig/Woche) und Praktika Hörstunden beim Seminarlehrer und Kollegen ab 2. Woche bis Ende 1. Abschnitt Lehrversuche in Klassen durch die Referendare ab 4. Woche Jeder Referendar hält 3 LV in untersch. Stufen; diese werden vom Seminarlehrer u. Fachseminarteilnehmern besucht und gemeinsam besprochen. Nach Allerheiligen kann der Referendar mit zusammenhängendem Unterricht beauftragt werden (1. Hj max. 6 St., 4.Hj. max. 10 St.). Die Verantwortung trägt hier der Betreuungslehrer/Seminarlehrer 1. Lehrprobe 2. Abschnitt: Erweiterung pädagogischer, fachdidaktischer und methodischer Erfahrungen sowie Gewinnung an Sicherheit im Unterrichten Eigenverantwortlicher Unterricht an Zweigschulen (auch Schülerheim und Tagesheim denkbar); Zuteilung durch KM Als Unterrichtsaushilfe bis max. 17 Stunden; in der Regel max. 2 Klassen Chemie Leiter der Einsatzschule und Betreuungslehrer vor Ort besuchen den Referendar im Unterricht Freistellung für ca. 10 Seminartage an der Stammschule (WGG) Unterricht an nur 4 Tagen /Woche, ein Tag zur Vorbereitung Anfertigung der schriftlichen Hausarbeit 2. Lehrprobe 3. Abschnitt: Ergänzende Fachsitzungen und Praktika vervollständigen die Kenntnisse und Fertigkeiten der Referendare. Erfahrungen werden miteinbezogen. Unterrichtsbesuche zur Kontrolle der Entwicklung der Referendare. Feedback über die letzten 2 Jahre! Zusammenhängender Unterricht bis max. 10 Stunden 3. Lehrprobe Abschluss der Hausarbeit Prüfungen zum 2. Staatsexamen Wir bieten dem Referendar / der Referendarin … ... eine gut organisierte und ausgestattete Chemiesammlung, in der er / sie hilfsbereite Kollegen vorfindet ... viele Fachsitzungen, die das fachliche Know-how für den Unterricht und die häusliche Arbeit liefern (sehr dicht gepackter Input im ersten Ausbildungsabschnitt) ... ca. 20 Nachmittage zusätzlich, damit wir das experimentelle Geschick trainieren können FILM ... eine Ausbildung, die einen großen Wert auf „Vielfalt“ im Unterricht legt ... kompetenzorientierte Weitsicht (weit einfacher als es klingt!) ... eine auf die Person des Referendars / der Referendarin ausgerichtete individuelle Förderung Auf eine sehr intensive, gewinnbringende, gemeinsame Zeit freue ich mich Gerald Reiser, OStR