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Bauanleitung für eine Wasserrakete und die dazugehörige Startrampe



(Zufällig ausgewählter Bauplan)

Materialien für die Wasserrakete:



Für den Anfang reicht eine 1 Liter PET-Flasche am besten die von Coca-Cola, Pepsi oder Fanta, denn diese sind am stabilsten, und halten so dem größten Druck stand.

Jetzt brauchen wir noch eine Hartplastikplatte und zwei Kabelbinder für die Flügel, auch Finnen genannt. Außerdem benötigen wir entweder Industriekleber, Silikon oder Kraftkleber, um die Rakete später dicht halten zu können. Um die Rakete später durch die sogenannte Gardena- Kupplung starten zu lassen, brauchen wir noch eine Gartenschlauchkupplung wo der Stöpsel der Fantaflasche später hineinpasst (Vorsicht: es gibt unterschiedlich große Gartenschlauchkupplungen aber nicht alle sind geeignet um den Stöpsel festzukleben. Einfach probieren wo der Stöpsel am besten passt.)


Bau der Wasserrakete:



Nach dem Reinigen der Fantaflasche kleben wir zuerst den Stöpsel der Flasche in den Teil der Gartenschlauchkupplung, der normalerweise auf den Wasserhahn geschraubt wird (Vorsicht: gut festkleben und großzügig Kleber verwenden, um die Kupplung dicht und vor allem fest zu verschließen). Als nächster schneiden wir aus dem Hartplastik drei gleich große Flügel aus.

Hypotenuse: ca. 12 cm
Kathete ca.10cm lang
Kathete ca. 7 cm lang

Danach schneiden wir das obere Eck des Flügels ab
Nun wird das Plastik so erwärmt, dass man das den Teil, mit dem zuvor gebohrten Löchern entlang der Pfeillinie auf dem Bild knickt. Wenn man alle drei Flügel so wie beschrieben präpariert hat, fädelt man die Kabelbinder je durch die 3 oberen und die 3 unteren Löcher um sie nun an der auf dem Kopf stehenden Flasche unten (also am Hals) zu befestigen und fest anzuzurren.
Da wir keinen Fallschirm für so eine kleine Wasserrakete brauchen, kleben wir einfach einen halben Tennisball oben auf die Rakete, (also eigentlich auf den Flaschenboden) um die Rakete bei der „Landung“ nicht zu verbeulen. Soweit ist die Rakete fertig.


Materialien für die Startrampe:




Eine quadratische Holzplatte 20cm mal 20cm, einen Balken mit ca.25 cm Höhe (man kann auch einfach 2 kleiner Balken aufeinander kleben bzw. schrauben) und ca. 8 cm Breite und ca.80 cm Länge, 5 cm Gartenschlauch, den Rest der Wasserschlauchkupplung, ca.14 m alte Lenkdrachenschnur (es können auch andere stabile Schnüre verwendet werden), zwei Kabelbinder, 4 Zeltheringe ,und drei dünne runde Holzstöcke von jeweils 50 cm Länge und einem Durchmesser von ca.1 cm, ein Autoreifenventil (auch ein Fahrradventil ist möglich)

Bau der Startrampe



Zuerst wird der Teil der Gartenschlauchkupplung, der noch übrig ist, mit dem 5 cm langen Gartenschlauchstück verkuppelt als würde man einen normalen Gartenschlauch anschließen. In den untern Teil des Gartenschlauchs wird nun das Autoventil geschoben und anschließend fest mit einem Kabelbinder im Schlauch fixiert sodass man später eine Pumpe am Ventil anschließen kann (das Ventil muss gut befestigt und rutschfest im Schlauch stecken). Jetzt wird ein Loch in die Mitte des Holzbrettes geschnitten, dass der Gartenschlauch durchpasst, die Kupplung jedoch nicht und nun oben aus dem Brett herausschaut. Die Kupplung kann noch fixiert werden. Die drei langen runden Holstücke werden gleichmäßig um das Loch herum angebracht, so dass später die Flasche hindurchpasst.
Um diese Kupplung wird ein Kabelbinder angebracht um die Rakete später kontrolliert starten lassen zu können. Jetzt werden zwei sehr dünne Löcher neben der Kupplung gebohrt um die Schnur hindurchfädeln zu können. Die Schnur wird in 2 gleich lange Teile getrennt, jeweils durch die Löcher hindurchgefädelt und am Kabelbinder angebunden. Um beim Start gut pupen zu können, muss das Brett, auf dem unsere Rakete steht, erhöht werden. Dies geschieht durch den Balken, der in 2 Teile zersägt wird, die so aussehen sollten.
Auf den oberen Teil der zwei Balkenteile wird das Brett (mit der Kupplung) mit einigen Schrauben befestigt. Der Pfeil zeigt die Bohrung an, durch die später die Heringe in den Boden gesteckt werden um die Rampe zu stabilisieren. Jetzt ist unsere Rakete, die zuvor mit einem Drittel Wasser gefüllt und auf die Kupplung gesteckt wurde startklar. Jetzt ist reine Muskelkraft gefragt um 7 bar in die Flasche zu pumpen. Falls möglich keinen Kompressor verwenden, um die Druckgenauigkeit besser zu regulieren. Wenn nun 7 bar Druck in der Flasche herrschen, (je nach Bauart der Pumpe kann es auch mehr Druck sein, an der Flasche und der Kupplung scheitert es nicht) die Luftpumpe langsam auf den Boden legen, die beiden Schnüre in sicherer Entfernung in die Hand nehmen, daran ziehen und einfach nur genießen.
Simon K.

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