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Soll auch in Deutschland eine Geschwindigkeitsbegrenzung für Fahranfänger eingeführt werden?
Finale von Jugend debattiert am Willibald-Gluck-Gymnasium
„Jugend debattiert ist eine gute Vorbereitung, auf das, was wir als mündige Bürger benötigen, nämlich eine eigene Meinung und die Fähigkeit, diese vertreten zu können“. Mit diesen Worten eröffnete der Schulkoordinator Dr. Steffen Arzberger am 30. Januar 2012 das Halbfinale bzw. das Finale von Jugend debattiert am WGG. Hiermit endete eine Zeit voller abwechslungsreicher und ungewöhnlicher Unterrichtsstunden.
„Wir stellen uns heute die Frage, ob Jungen und Mädchen in bestimmten Fächern getrennt voneinander unterrichtet werden sollten. Ich bin der Meinung, dass …“ Sätze wie diese waren in den vergangenen Wochen in einigen Deutschkursen von der zehnten bis zur zwölften Klasse häufig zu hören, denn die Teilnehmer am Wettbewerb „Jugend debattiert“ mussten den Aufbau einer Debatte und die Gesprächsregeln erst einmal erlernen.
So funktioniert das Ganze: Eine Debatte findet immer in Gruppen von vier Personen statt. Zwei von ihnen vertreten die Pro- und zwei die Contra-Seite. Zu Beginn hat jeder Debattant zwei Minuten Zeit, seine eigene Meinung kundzutun. Anschließend findet zwölf Minuten lang die eigentliche Debatte statt. Am Ende folgt noch eine einminütige Schlussrunde, in der jeder Debattant die Möglichkeit hat, die bereits genannten Argumente zu wiederholen und seinen jetzigen Standpunkt deutlich zu machen. Zu jeder Debatte gehören außerdem noch vier Juroren, die Sachkenntnis, Ausdrucksvermögen, Gesprächsfähigkeit und Überzeugungskraft bewerten, sowie ein Zeitnehmer, der die Einhaltung der Gesprächszeiten überwacht.
Bereits am 26. Januar 2012 traten die zwölf besten Debattanten, die sich in Klassenentscheiden durchsetzen konnten, gegeneinander an. Die besten acht von ihnen kamen weiter ins Halbfinale am 30. Januar 2012. Kerstin Mederer, Marcus Lahner, Markus Förstl und Jasmin Hirsch schlugen sich hierbei am erfolgreichsten. Im anschließenden Finale mussten sich die vier mit der Frage, ob auch in Deutschland eine Geschwindigkeitsbegrenzung für Fahranfänger eingeführt werden sollte, auseinandersetzen. Durch ihre Sachkenntnis, einen guten Überblick über die Debatte und ihre ruhige und bedächtige Art überzeugte schließlich Jasmin Hirsch die Jury und belegte den ersten Platz. Auch Markus Förstl konnte durch seine Gesprächsfähigkeit und seine Urteilskraft punkten. Er erreichte den zweiten Platz. Die Juroren hatten sich ihre Aufgabe nicht leicht gemacht. Deswegen geriet die sonst so perfekte Zeitplanung ein wenig außer Kontrolle. Dr. Arzberger nutzte die Gelegenheit und dankte allen Beteiligten, u. a. der zweiten Schulkoordinatorin Christine Hochsieder und den Projektlehrern Wilfried Gelo, Jürgen Hübner und Christian Wurm, für ihr Engagement. Besonders wies er auch auf die Klasse 10b hin, in der sogar 19 Schüler an der Jurorenschulung teilnahmen.
Mit der erfolgreichen Teilnahme ist das Willibald-Gluck-Gymnasium die 100. Schule in Bayern, die dem bundesweiten Schulnetz von „Jugend debattiert“ beigetreten ist.
Noch zu erwähnen: Jasmin Hirsch und Markus Förstl werden am 1. März 2012 beim Regionalfinale in Nürnberg teilnehmen.
Timm Schelte und Marcel Seebach, Q11
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Anschrift:
Willibald-Gluck-Gymnasium
Dr.-Grundler-Straße 7
92318 Neumarkt
Tel: 09181-4720
verwaltung@wgg-neumarkt.de
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Die nächsten Termine| 29.02 19:30 Informations- und Ausspracheabend über die Qualifikationsphase für Schülereltern der Jhgst 10 in der Mensa |
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| 24.03 10:00-14:00 Tag der offenen Tür am Willibald-Gluck-Gymnasium |
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