1717 im Alter von drei Jahren weggezogen ins „Böhmische“
Erasbach und Weidenwang lagen zum Zeitpunkt von Glucks Geburt in
den damals durch Österreich besetzten bayrischen Erblanden, kamen
später wieder an das – nun – Königreich Bayern, gehörten als
selbständige Gemeinden zum Landgericht und Rentamt Beilngries in
Mittelfranken, später zum Bezirksamt und Amtsgericht Beilngries in der
Oberpfalz (seit 1880).
Zum Zeitpunkt der Kreisgebietsreform in Bayern (1972) wurde der
damalige Landkreis Beilngries aufgelöst, und die Gemeinden Erasbach
und Weidenwang wurden als Ortsteile der Großgemeinde Berching im
Landkreis Neumarkt in der Oberpfalz zugewiesen. Es ist also relativ
schwer, Christoph Willibald Gluck als „Oberpfälzer“ zu bezeichnen. Als
Reformator der Oper gehört er der ganzen musikalischen Welt!
Das WGG darf sich glücklich schätzen, ihn – seit 1965 – als
„Hausherren“ im eigenen Namen zu führen!
Musas praeposuit Sirenis!
Er stellte die Kunst über alle Verlockungen!
Freudenklänge,Festgesänge, gesungen vom Chor des WGG.